„Ziele“

  • Erhaltung der weitgehenden Selbstständigkeit und die Hinführung zur Selbsthilfe und Selbstbestimmung

  • Unterstützung des Pflegebedürftigen und deren Angehörige, krankheitsbedingte Anforderungen in Alltagshandlungen zu integrieren

  • Förderungen der Kompetenzen von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen

  • Handlungswegweiser für Pflegebedürftige und pflegende Angehörigen in Bezug auf die Gestaltung der nachstationären Versorgungssituation

  • Inanspruchnahme von einzelnen Leistungsangeboten, speziell auch die neu ausgerichtete Leistung im Leistungskatalog SGB XI

  • Reduktion der Belastungen und Ängste von Pflegebedürftigen und Angehörigen

  • Erhöhung der Zufriedenheit von Pflegebedürftigen und Angehörigen

  • Vermeiden von kurzfristigen Wiederaufnahmen im Krankenhaus

  • Absicherung durch Vorsorgevollmachten, Patienten- und Betreuungsverfügung

  • Sicherstellung durch flächendeckendes regionales und lokales Beratungsangebot der häuslichen Versorgung und Pflege im Sinne des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ (Grundsatz: § 3 SGB XI)

  • Versorgungssicherung in den ländlichen Regionen

Tipp: Pflegetagebuch



Sie haben kein Pflegetagebuch, kein Problem. Auf Wunsch stelle ich Ihnen eines zur Verfügung und helfe Ihnen bei der Übertragung von Ihren bisherigen Aufzeichnungen ins Pflegetagebuch. Notieren Sie JETZT jeden Tag Ihren gesamten Pflegeaufwand. Schreiben Sie alles auf, auch Schmerzen, das Befinden, Aufnahme von Flüssigkeit in ml und Toilettengang (Verbrauch v. Inkontinenzmaterialien!) Warum? Somit vergessen Sie nichts und fließt bei der Bedarfsermittlung mit ein.


Häufige Fragen:



Was ist die trägerabhängige Pflegeberatung?

Anspruch auf eine gesetzliche kostenfreie Pflegeberatung haben seit dem 01.01.2009 alle Pflegebedürftigen, Angehörige und ehrenamtliche Interessenten(unter der Voraussetzung der gesetzlichen Versicherungsanwartschaft und der Zustimmung des Pflegebedürftigen) durch die Pflegekasse mit dem Ziel die ambulante Versorgung zu verbessern. Grund dafür ist das Wirtschaftlichkeitsgebot im gesamten Gesundheitswesen, d.h. eine langfristige Vermeidung von hohen Kosten im stationären Bereich. Fazit: Die gesetzliche Pflegeberatung erfolgt durch den Pflegeberater der jeweiligen Pflegekassen begrenzt und übernimmt keine notwendige Gesamtorganisation. Was ist die unabhängige (trägerfreie) Pflegeberatung? Die private und trägerunabhängige Pflegeberatung ist an keiner Institution (Kasse oder Dienstleister) gebunden und bietet eine umfangreiche Beratung zu den Pflegesettings und deren möglichen Finanzierungsformen. Durch Zusammenfassen von vielen Informationen und der daraus tatsächlichen Bedarfsermittlung ermöglicht es Pflegebedürftige in der Häuslichkeit Selbstbestimmt und in Würde Ihren Lebensabend verbringen. Außer der Beratung (diese ist auch für Personen bestimmt, die sich präventiv informieren wollen), übernimmt die Pflegeberatung auf Wunsch die Organisation der notwendigen Versorgung und entlastet nicht nur den Pflegebedürftigen sondern auch den Angehörigen. Fazit: Die private und trägerunabhängige Pflegeberatung ist Ihr „verlängerter Arm“ für die Sicherstellung Ihres Versorgungsbedarfs und vertritt ausschließlich, unter Berücksichtigung der Gesetzgebung, Ihre Interessen.



Zum Ablauf:

1) Erstkontakt per Telefon oder E-Mail (ca. 15 min)

2) Erstbesuch in Ihrer Häuslichkeit (das Kennenlernen) Zeitaufwand ca. 30 min.

3) Zweitbesuch ist erforderlich für die Zusammenarbeit (je nach Leistungsumfang ca. 2h)

4) auf Wunsch erfolgt eine regelmäßige Prüfung Ihrer vereinbarten Versorgung



Hinweis zum Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung/Anwartschaft:

Am 01.01.2008 ist das Pflegeweiterentwicklungsgesetz)in Kraft getreten. Nach § 33 Abs. 2 SGB XI gilt der Anspruch auf Leistungen wenn die Personen in den letzten 10 Jahren mindestens 2 Jahre als Mitglied versichert oder nach § 25 familienversichert waren. Für Kinder gilt die Vorversicherungszeit der Eltern, wenn sie die Anwartschaft nach § 33 Abs. 1 erfüllt haben. Bei ehemals Privatversicherten ist zu prüfen, ob diese einen Anspruch aus der gesetzlichen Pflegeversicherung haben. § 33 Abs. 3 SGB XI.